Predator aus dem Hause HOPF
Im nächsten Jahr will ich beim ein oder anderen Rennen mitfahren! Somit entschloss ich mich auch in der MONO2 S14 Klasse an den Start zu gehen! Aber mit der „The Flying Dutchman“, wird das nichts und somit musste ein neuer Rumpf her!
Die letzten Tage schaute ich jeden Tag mehrfach bei Karlo auf die Seite, denn es ist wieder Weihnachtszeit. Jetzt werde sich viele Fragen was ein Bootskauf mit Weihnachten zutun hat! Naja! Da gibt es doch die Weihnachtssets bei Karlo für wenig Geld wo man nur noch Regler, Akkus, Servo und einen Empfänger braucht um das Boot startklar zumachen! Leider Überlegte ich beim Sigma Angebot zulange und da war sie schon wieder weg! Ein paar Tage später gab es endlich die Predator im Angebot und da machte ich den Fehler nicht mehr und somit wurde sofort bestellt! Ist zwar keine Sigma aber auch ein sehr schöner Rumpf! Nach zwei Tagen stand der Postbote vor der Türe und hatte das schon ersehnte Paket mit dabei! Für die schnelle Auslieferung geht ein GROßES DANKESCHÖN an Karlo und sein Team.
Lieferumfang:
Roter Predator Rumpf
GFK Flutkanalwand
doppelt kugelgelagerte Wellenanlage mit Dog Drive Aufnahme
700er Neodym Motor mit Wasserkühlring
Alu-Ruder
Turnfinne mit Halter
Wellenkupplung
Alu-Motorhalter
Kleinteile wie Faltenbalg, Silikonschlauch, Klettband
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Der Bau:
Allgemeine Fragen & Material Check
Flutkanal? >Ja!
Notaus? >Ja!
Wasserkühlung? >Ja!
S14 Regeln? >Durchgelesen!
So, jetzt ist eigentlich alles klar, also ab in den Baumarkt und das fehlende Material für den Bootsständer besorgt! Damit fängt bei mir der Bau eines Bootes an! Hilft beim Bau und später beim Transport. Am Weiher steht der Rumpf nie im Treck und die Laufflächen werden nicht beschädigt! Außerdem macht so ein Boot auf einem Ständer auch in einem Regal im Wohnzimmer ordentlich was her!
Bau eines stabilen Ständers & Erste Arbeiten am Rumpf
Heute stand der Bau eines Bootsständer auf den Plan!
An den Bilder erkennt bestimmt der ein oder andere dass es sich hier um Heizungsrohre und CU-Lötmuffen handelt! Diese bekommt man in einem Baumarkt (Materialkosten ca. 10,-€). Jetzt wird sich auch der ein oder andere denken dass ich im „GASWASSERSCH....E“-Gewerbe bin, aber ich bin leider Lagerist in einer KFZ-Werkstatt! Ich lege großen Wert auf einem stabilen Ständer. So kann ich beim Transport den Rumpf mit einer Klettschlaufe am Ständer fixieren. Kein rutschen beim Transport! Der Rumpf bleibt auf dem Ständer! Für einen MONO-Rumpf braucht man nicht viel! 4X Endstück, 4x 90° Bogen, 4x T-Stück und ein Stück Rohr. Dieser Ständer ist aus 15mm Rohr hergestellt und wird nach dem zuschneiden und zusammenstecken einfach verlötet. Der Rohrabschneider (Bild 3- gibt es im Baumarkt) hilf bei der Arbeit. So werden die Abschnitte sehr sauber und man muss nichts Nacharbeiten. Es passt auf Anhieb! Nur die richtige Länge mit einem Bleistift auf dem Rohr anzeichnen, abschneiden, fertig. Vorm zusammen löten bohr ich an der Unterseite des Ständers ein 2mm Loch, dort kann beim löten die heiße Luft austreten. Metall und Rumpf verträgt sich nicht! Also beim Kauf des Materials gleich einen passenden Isolierschlauch mitnehmen, dieser dient als Auflagefläche zwischen Rumpf und Rohr (Bild 8). Damit ist dieser Bauabschnitt abgeschlossen, also schnell her mit dem Rumpf!
Das Unterschiff hab ich mit schwach klebenden Klebeband (Malerband) abgeklebt. Diese Maßnahme schützt die wichtigen Kanten vor Kratzer und Klebstoff (Harz) während dem Bau. Am Tag zuvor hab ich mir schon Gedanken gemacht wo der Motor bzw. Alu-Motorhalter sitzen soll. Hierbei achte ich immer darauf, dass der Motor so tief wie möglich sitzt (niedriger Schwerpunkt = bessere Kurvenfahrt) und die 3,2mm Flexwelle ohne größeren Bogen durch den Rumpf läuft! Eine zu starke Biegung kostet nur Strom und denn haben wir leider nicht! Vom Regelwerk her muss/soll ja die max. Fahrzeit erreicht werden. Ich will doch nicht letzter werden! Den richtigen Platz für den Halter war schnell gefunden. Aber Achtung! Den Motor sollte man schon noch ohne großen Aufwand aus dem Boot bekommen! Also noch genügend Platz lassen! Somit musste mit Hilfe des Dremels (Universal-Werkzeug – ohne geht nichts mehr) das viele Harz aus dem Rumpf raus! Mit einem Fräser wurde das Harz grob entfernt. Anschließend folgte die Feinarbeit mit Sandpapier-Aufsätzen! Da ist man aber auch schnell durch den Rumpf! Also Vorsichtig ans Werk gehen! Bei mir dauert es ne gute halbe Stunde. Jetzt ist aber Schluss für heute! Feierabend!
NOTAUS, Wasserauslass und Wellenloch
Auf dem ersten Blick ist heute nicht viel geschehen! Warum nur?
Ich habe mir am ersten Tag schon Gedanken gemacht wo was hin soll! Hab aber mir nochmal alles durch den Kopf gehen lassen und hab es dann doch nach einer langen Denkpause so umgesetzt wie ich es am ersten Tag geplant hatte! Nachteil dieser Variante (NOTAUS & Wasserauslass auf der linken Seite) ist der große Aufwand beim einkleben und abdichten des Flutkanals! Dafür habe ich auf der linken Seite ein paar Gramm mehr und das soll der Predator beim schnelleren umdrehen aus einer Notlage zugute kommen. Also ran an die Arbeit! Aus einer GFK-Platte habe ich ein kleines Stück raus geschnitten, anschließend 4 Löcher mit einem Durchmesser von 5mm für die Goldkontaktbuchsen gebohrt. Dieser wurden mit Hilfe einer Feile zu Langlöcher (siehe Bild 1) verbunden. Mit 5 Min. Epoxidharz wurden die Buchsen fixiert. Vorher habe ich aber die Kabel angelötet. Nach dem anbringen der Löcher im linken Flügel (Rumpf) konnte die Platte (dient zur Verstärkung) eingeklebt werden. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass die Verklebung auch hält! Ein Nachbessern ist nach dem einkleben der Flutkanalwand nicht mehr bzw. nur noch sehr schwer möglich (Nachteil). Daher sehr sauber arbeiten, d.H. zu verklebende Flächen gut anrauen und mit Aceton Fett frei machen. Dicht muss es nicht 100%ig sein! Flutkanal = Wasserzone
Zum Wasserauslass bracht man ja nicht viel zu sagen, bis auf einen Punkt! Auch hier ist auf eine saubere Verklebung zu achten! Somit ab zum Loch im Heckspant wo später mal die Welle durch schaut (Bild 4)! Mit Hilfe eines Bleistiftes habe ich mir erstmal die Mittelline des Rumpfes angezeichnet! Bei der Predator ist das Unterwasserschiff Asymetrisch (d.H., die Drehmomentsauswirkung vom Motor wurde bei der Herstellung berücksichtigt). Somit kann das Wellenloch 9mm mittig (nicht seitlich versetzt) von unten gebohrt werden. Zum Schluss des heutigen Tages hab ich den Rumpf auf die Seite gelegt, einen Brei aus 24h Harz und Microballons angerührt und diesen Brei anschließend in einer der beiden Flügelspitze laufen lassen! Jetzt heißt es 24 Std. zu warten bis das Harz fest ist! Jetzt wird der ein oder anderer Fragen warum nur! Ist doch nur zusätzlichen Gewicht an Bord! Die Flügel scheinen mir der Schwachpunkt am Rumpf zu sein! Bei einem Rennen berührt man schon das ein oder andere mal seinen Gegner. Auf der linken Seite nicht so schlimm da das Wasser durch den Flutkanal ablaufen kann. Aber wenn der Rumpf nach einem Crash am rechten Flügel aufplatzt läuft der Rumpf voll Wasser und das Rennen ist zu ende! Also vorher etwas Verstärken! Ich hoffe die Arbeit und das zusätzliche Gewicht machen sich irgendwann mal bezahlt! Ok! Im harten Renneinsatz kann so manches passieren womit man beim Bau nicht gerechnet hat!
Linke Flügelspitze verstärkt
Eigentlich wollte ich heute viele Punkt abhacken. Aber aus dem verstärken der linke Flügelspitze, einlaminieren der Flutkanalwand wurde doch nur der linke Flügel verstärkt! Zum Verstärken habe ich einen Brei aus 24Std. Harz und Microballons angerührt. Dabei hab ich auf jedes Gramm geachtet! In der linken Flügelspitze befinden sich genau 18g. Den Brei hab ich mit Hilfe einer Spritze und einen Schlauch an die gewünschte Stelle gespritzt. Somit sieht man im Rumpf nichts von der Sauerei! Jetzt muss aber das Harz 24 Std. aushärten.
Stabile Seitenlage
Die Welle wurde heute an den Rumpf angepasst! Eingeklebt wird sie aber erst später. Mit Hilfe der Welle wurde die Ruderposition bestimmt. Diese ist um 40mm nach rechts versetzt. Leider muss ich diesesmal das Ruder von innen her anschrauben! Normalerweise klebe ich an den Heckspant Sicherungsmutter. Geschraubt wird von außen. Damit ist ein schnelles und einfaches wechseln des Ruders möglich, bzw. bei Reparaturarbeiten einfach zu demontieren. Der Kunststoffeinsatz der Stoppmutter wirkt wie eine Dichtung. Schade!
Der Heckspant wurde an der Ruderposition mit einer 2mm GFK-Platte verstärkt.
Ein sehr wichtiger Bauabschnitt! Der Flutkanal!
Zuerst habe ich die Flutkanalwand an den Rumpf angepasst. Dieser soll zwar sehr streng und eng am Rumpf anliegen. Durch ein Verspannen des Rumpfes wir eine schlechtere Fahreigenschaft die Nachfolge sein. Da kann die gesamte Geometrie des Rumpfes aus dem Gleichgewicht gebracht werden! Also hier lieber etwas mehr Zeit investieren und lieber drei mal kontrollieren. Auf dem Bild 5 sieht man die Kabeldurchführung für den NOTAUS. Dazu habe ich in die FK-Wand 4mm Alurohr eingeklebt. Da geht das 2,5mm² Silikonkabel gerade so durch. Somit sollte es sich selbst abdichten. Hoffe ich, wenn nicht kommt halt ein Tropfen Harz darüber. Nun ging es aber los! Die Flutkanalwand habe ich an ein paar Punkten mit Sekundenkleber fixiert. Nach dem aushärten wurde eine Lage Glasgewebe darüber gelegt. So sollte bei sorgfältiger Arbeit der Flutkanal absolut dicht sein. Mit Hilfe einer Spritze und einem Stück Schlauch bekam ich sehr leicht auch an schwer erreichbaren Stellen Harz hin. Jetzt muss das ganze erstmal trocken. Dazu bleibt der Rumpf über Nacht auf der Seite liegen. Ach bei diesem wichtigen Arbeitsschritt ist auf eine saubere und gute Verklebung zu achten! Man kann sich hier bei sauberer Verarbeitung (braucht zwar etwas mehr Zeit) das ein oder andere Gramm Harz sparen und ein späteres Nachbessern vermeiden. Für das einkleben des Flutkanals waren schnell 2 Std. weg. Diese Zeit macht sich aber später bestimmt wieder bezahlt! Wenn im Rumpf alles sauber verklebt ist und Ordnung herrscht, wird man nach dem Fahren immer sehr schnell sehen ob alles im GRÜNEN BEREICH ist. Dieser Flutkanal in der Predator ist der vierte FK denn ich eingeklebt habe. Hier wurde mir die Arbeit etwas erleichtert, da ich dieses mal die Flutkanalwand nicht selbst fertigen musst. Beim diesjährigen Predator Weihnachtssets gehörte er zum Lieferung und kann sonst separat bei Karlo bestellt werden. Natürlich auch für andere Rümpfe! Alle anderen Kanäle waren bis jetzt auf Anhieb immer Dicht. Also drückt mir die Daumen dass es auch diesesmal so ist!
Servohalter
Gestern wurde es spät und so war leider heute Nachmittag das Harz noch nicht richtig ausgehärtet. Daher ging es heute zwar ein kleines Stück weiter, aber nicht so weit wie ich es geplant hatte. Heute stellte ich aus einem Stück Karton eine Schablone für den Servohalter her. Diesen hab ich nach dem anpassen an den Rumpf auf eine 2,5mm Kohlefaserplatte (CFK) übertragen. Vorher wurde nochmal kontrolliert ob der Halter so richtig ist. Die Stange für die Anlenkung soll nicht gebogen werden. Es passt, somit konnte ich als nächstes vier Löcher in die Ecken bohren wo später der Servo seinen Platz finden soll. Dies erleichtert das Aussägen mit der Laubsäge. Anschließend wurde noch etwas mit der Feile nachgeholfen bis der Servo in die Aussparung passte. Jetzt konnte ich denn kompletten Halter aus der CFK-Platte ausschneiden. Probehalber stellte ich diesen in den Rumpf bevor ich mit dem nächsten Schritt weiter machte. Auf der Rückseite befestigte ich mit 5min. Epoxidharz vier M3 Stoppmutter (Bild 3), somit kann der Servo sehr leicht gewechselt werden. So, jetzt wurde endlich der Halter mit Epoxidharz in den Rumpf geklebt. Beim nächsten mal, wenn ich 24h Harz anrühre, bekommt der Halter unten zur Sicherheit noch eine Lage Glasgewebe. Danach ist er sicher mit dem Rumpf verklebt und sollte für immer an den Platz bleiben. Jetzt bohrte ich ein Loch in den Heckspant, wo später mal die Stange für die Servoanlenkung durch kommt. Danach klebte ich ein Stück CFK-Rohr ein. Auf diesem Rohr soll dann mal der Faltenbalg sitzen. Jetzt noch schnell die beiden Löcher für den Finnehalter gebohrt, Schrauben durch und von hinten mit zwei Muttern gesichert. So, jetzt hab ich fertig für heute. Morgen geht es weiter!
Flutkanalöffnung, Deckverstärkung, Ruderanlenkung & Motorhalter
Heute war es so weit. Der Flutkanal wurde geöffnet. Dazu bohrte ich in den Heckspant drei Löcher, diese habe ich dann mit dem Dremel verbunden (siehe Bild 1). Die Öffnung habe ich so groß wie möglich gemacht, damit das Wasser beim Start schnell ablaufen kann. Habe aber auch noch genügend Material übrig gelassen und die Ecken leicht abgerundet, damit die Öffnung stabil ist und auch mal eine Bootsberührung überlebt. Eine Rundung ist immer stabiler als ein 90° Winkel. Somit kann die Flutkanalöffnung nicht so leicht einreisen da mehr Material da ist! Die Stunde der Wahrheit! Mit Hilfe eines Messbechers wurde der Flutkanal das erste mal gewässert. Aber was ist dass? Er ist nicht ganz Dicht! Schei...! FK geleert und langsam neu befüllt. Oh! Ganz vorne in der Spitze ist ein kleines Loch. Naja! Muss ich halt zu einem späteren Zeitpunkt nochmal etwas Harz anrühren. Als nächstes habe ich aus einem Stück CFK-Platte eine Verstärkung fürs rechte Deck gemacht (Bild 2) und eingeklebt. Anschließend kümmerte ich mich um die Ruderanlenkung. Beim anbringen des Ruders und beim einkleben des Servohalters achte ich schon darauf, dass ich das Ruder gerade ohne eine Biegung anlenken kann (Bild 3). Bild 4 zeigt einen Alu-Gelenkkopf, diese verwende ich sehr gerne bei der Anlenkung. OK! Es sind ein paar Gramm mehr, dafür aber eine Spielfrei Anlenkung. Der Servo (Kunststoffgetriebe) und der Servohebel (Kunststoff) werden später noch ausgetauscht. Dann sitz ein Servo mit Kugellager und Metallgetriebe drin, dieser bewegt dann den Alu-Servohebel. Ab da ist die Lenkung absolut Spielfrei! Jetzt noch schnell den Motor mit dem Flansch und Motorhalter zusammen geschraubt, etwas 24h Harz angerührt und ab damit in den Rumpf. Die Wellen hab ich heute noch nicht verklebt, dient nur zur Kontrolle ob der Motorhalter am richtigen Platz sitzt. So, nun ist aber Schluss. Es ist ja der 1.Weihnachtsfeiertag und da kommt bestimmt noch Besuch vorbei. Außerdem heißt es jetzt eh wieder warten bis das Harz fest ist. Dauert wieder 24Std. Ich verwende zwar auch 5min. Epoxidharz, aber an den wichtigen Punkte wird nur 24h Harz verwendet. Die Verklebung ist nach dem aushärten Bombenfest und man benötigt weniger Harz. Macht zwar am Ende vielleicht nur 10g aus aber besser als nichts. Gut Ding braucht halt Weile!
Nach ein paar Tagen der Besinnung ging der Bau weiter!
Nach
ein paar Tagen Dampf ablassen ging der Bau der Predator in die
Entfasse!
Aber der Tag fing nicht gut an! Pleiten, Pech & Pannen war angesagt! Beim einkleben des Motorhalter habe ich übersehen, dass ein wenig Harz unter die Kühlspirale gekommen war. Somit hatte ich ein Problem. Denn so bekomme ich den Motor nicht mehr aus dem Rumpf! Also grobe Gewalt (war noch ein wenig negative Energie vom Telefonats mit Hr. .... übrig) und raus mit der Spirale. Jetzt brauche ich leider eine neue! Soll aber kein Problem sein! DO IT YOUR SELF! Nun konnte es endlich losgehen! Ich rührte mir etwas Harz mit Microballons an. Dieser Brei wurde mit Hilfe einer Spritze ins Boot eingebracht. Somit konnte ich den Punkt Heckverstärkung abhacken. Zwar ein paar Gramm mehr aber das Zahl sich bestimmt irgendwann mal aus. In der zwischen Zeit bis das Harz etwas angetrocknet ist, stellte ich ein Startnummerschild (80x80mm) aus einer ABS-Platte her. Anschließend machte ich mir Gedanken wo das Schild seinen Platz finden sollte. Mir schien die Position über dem Ruder für optimal! Keine zusätzlichen Löcher im Rumpf die bei Feindberührung undicht werden könnten. Beim normalen Fahren am Wochenende ist das Schild mit dem Halter einfach und schnell mit zwei Schrauben entfernt. Außerdem ist das Schild bei einer Notlage schon fast aus dem Wasser und der Rumpf kann/soll sich besser bzw. schneller drehen (hoffe ich). Ab zum nächsten Punkt. Wo soll nur die Antenne hin? Diese findet ihren Platz genau vor dem Schild. Man muss doch beim Bau auch auf dem CW-Wert achten. Bringt grob ne Sekunde mehr Fahrzeit ;-). Ab zum Wassereinlass. Diesen hab ich mit Hilfe eines Rest 2,2mm Flexwelle + Teflonschlauch gebogen. Kommt vor dem biegen ins 4mm Alurohr. Jetzt konnte ich einen sehr kleinen Bogen biegen ohne das Rohr zu quetschen. Anschließend ein Langloch gleich neben dem Motor in den Rumpf gemacht und den Wassereinlass eingeklebt. Jetzt noch schnell etwas Harz mit Mircoballons in den rechten Flügel und den Rumpf wieder in der stabilen Seitenlage über Nacht liegen lassen. Jetzt ist aber Schluss für heute. In den nächsten Tagen noch den neuen Regler auf Wasserkühlung umbauen, den Flutkanal in der Spitze abdichten, alle Komponenten in den Rumpf werfen und warten bis der See wieder Eisfrei ist. Ach! Jetzt hätte ich doch fast die Akkuhalterung vergessen.
Wichtige Abschlussarbeiten!
Im Bild 1 u. 2 seht ihr wichtige Löcher im Rumpf! Im Bild 2 zieht man auch den Wassereinlass. Bild 3 zeigt am Oberdeck zwei Löcher. Diese braucht man nicht unbedingt. Hilft aber um den Flutkanal schneller mit Wasser zu füllen. Die beiden Entlüftungslöcher am Unterschiff (Bild1 u. 2) dienen dem Flutkanal. Im FK bildet sich beim Volllaufen eine Luftblase. Diese Blase würde das Volllaufen des Flutkanals verhindern. Somit muss die Luft irgendwo raus. Die Entlüftungslöcher aber bitte so legen, das sie beim fahren nicht stören. Sollen ja nur Entlüftungslöcher sein und keine Bremsklappen! Die Größe der Löcher entscheidet wie schnell das Wasser den Flutkanal fluten soll. Der FK ist mit seinen 650ml hart an der Grenze! Ich hoffe der Rumpf dreht sich auch ohne Bleigewichte! Jetzt noch alle Komponenten in den Rumpf, den Motor und Regler an die Wasserkühlkreis angeschlossen, fertig. Die Akkubefestigung fehlt noch! Aber erst muss ich mir noch Zellen kaufen und diese zu einem Akkupack zusammen löten. Wenn ich die Position im Rumpf festgestellt habe, dann kann die auch den Akkuhalter einkleben. Dann ist die Predator endgültig für ihren ersten Einsatz in ihrem Element (dem Wasser) fertig! Zum Schluss des heutigen Tages habe ich den Rumpf mit der Hardware (bis auf Akkus) gewogen! 1162g zeigte die Wage. Damit sollte ich ein Gesamtgewicht von 2050g erreichen!
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Akkubefestigung
Eine Bauanleitung für die CFK-Akkuschalen findet Ihr auch auf meiner Seite!
Erster Renneinsatz
Beim ersten Renneinsatz in Thale 2005 in der S14 Klasse
gleich auf den 6. Platz obwohl beim ersten Lauf nach ca. 2min. der
45er Carbon Prop nach Feindkontakt um einiges kürzer wahr.
Kleines Update vom 15.August 2005:
Um schneller und besser um die Kurve zu kommen,
hab ich eine eine 2,0mm dicke ABS-Leiste aufgeklebt (siehe Bild).
Hab das Bilder während des aushärten des Klebers gemacht. Der Überstand
hinten muss natürlich noch weg.
Am nächsten Tag ab ans Wasser und ich muss sagen, fast wie ein
Hydroplane oder Outrigger um die Kurve.
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Die Kunst, einem Rennboot das "Rennen" beizubringen, ist normalerweise die einfache Summierung der einzelnen Baugruppen sowie deren sinnvolle Anordnung zueinander:
Rumpf + Ruder + Wellenanlage + Antrieb + RC-Komponenten + modellbauerisches Können = Rennboot.
Viel Spaß beim Bau eures Bootes!
Diese Bauanleitung ist wie immer ohne Gewähr!
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www.rc-silverboats.de Stand August 2005