Da ich im Innenraum so wenig Kabel wie möglich sehen will, verbau ich auch hier bei diesem Projekt eine RC-Platte! Auf der Platte finden neben Ein- und Ausschalter, Ladebuchse für den Empfängerakku, Spannungsanzeige, Empfänger und die beiden Servos ihr zuhause. Mit 4 Schrauben wird diese auf dem Tunnel befestigt und ist somit auch schnell demontierbar. Der zweite Servo ist reiner Luxus! Ich will noch nicht so viel verraten. Verfolgt den Baubericht einfach weiter! Aber der ein oder andere kann sich schon denken was ich vor habe! Ich hoffe nur, dass diese Variante auch so funktioniert wie ich es mir vorstelle. Per Fernsteuerung will ich die beiden Servos mischen! Absolutes Neuland für mich! Somit muss ich mal in einer ruhigen Minute die Anleitung der Funke suchen und studieren. Aber jetzt wieder ab zur RC-Platte. Als erstes wurde der Ruderarm montiert und anschließend mit den beiden Anlenkung verbunden. Am Ende sind Aluminiumgelenkköpfe montiert. So wenig Spiel wie nur irgendwie möglich ist bei jedem Boot mein Ziel. Optisch natürlich auch ein Hingucker! Leider muss ich die Stangen trotzdem im Innenraum biegen! Geht hier leider nicht anderes. Dann erstellte ich erst einmal eine Schablone. Zahlreiche Markierungen am Rumpf halfen zur Orientierung und so war die Schablone auch schnell fertig. Jetzt noch schnell alle verfügbaren Bauteile mit der Schablone verschraubt und zum Test ab in den Rumpf. Sieht doch gut aus! Man sieht nur den Ein- und Ausschalter und den Quittierungsknopf der Spannungsanzeige (dazu gleich mehr). Nach dem alle Teile wieder von der Schablone entfernt waren, konnte ich diese auf eine 2mm Kohlefaserplatte übertragen. Dazu wurde die Platte mit Kreppband abgeklebt. Anschließend die Schablone ausgerichtet und mit Klemmen fixiert. Dann kam eine schwarze Spraydose zum Einsatz. Nach einer kurzen Trocknungspause konnte ich mit Hilfe einer Stichsäge und Laubsäge die Platte ausschneiden. Die fein Arbeit muss aber noch gemacht werden. Für einen ersten Optiktest wurden die beiden Servos montiert und ab damit in den Rumpf! Sieht doch Klasse aus! Na ja! Aber weiter im Plan. Halterung für die Spannungsanzeige. Diese fertigte ich aus einer 1,5mm dicken Kohlefaserplatte. Nachdem fein schliff wurde der Halter mit montierter Anzeige auf der RC-Platte ausgerichtet und mit Sekundenkleber fixiert. Nach einer kurzen Trockenpause demontierte ich die Spannungsanzeoge wieder und drückte ich in die Ecke Baumwollflocken und tränkte diese anschließend mit Sekundenkleber gut durch! Dann erstellte ich noch schnell vier Mutterhalter aus Kohlefaser. Diese kleb ich später auf den Tunnelboden fest. Dazu schnitt ich mir 8 gleich Große Kohlefaser Stücke ab. Alle Platten wurden zunächst in der Mitte mit einem 3mm Bohrer durch gebohrt. Anschließend wurden 4 Platten auf den Durchmesser der M3-Stoppmutter aufgebohrt. Nach dem einschlagen der Mutter wurden Ober- und Unterteil mit einander verklebt und liegen nun bei trocknen. Aber für heute reicht es! Licht aus! Kraft und Ideen für die nächsten Arbeitsschritte tanken!
μP-Spannungsanzeige von PR-ELECTRONIC
Folgende Funktionen zeichnen dieses 14g leichte Produkt aus:
4 und 5 Akkuzellen (einstellbar), mit und ohne Akkuweiche (einstellbar), mit und ohne Wackelkontakterkennung verwendbar (einstellbar), Mikroprozessorsteuerung und sehr sehr einfache Einstellmöglichkeiten durch drei Jumper-Stecker!
Ich kann es nur weiter empfehlen!
9. Bauabschnitt
Bilder folgen!
In den letzten Tagen hab ich in zahlreiche Modellbaukatalog und Internetshop nach passenden Fahrerfiguren für das Cockpit gesucht! Leider ohne Erfolg! Entweder zu groß oder einfach nicht gut genug für den HPR115. Aber plötzlich ein Licht am Tunnel! Irgendwo im Schrank sollte noch eine Karasserie für einen Tamiya F-103 Formel 1 Wagen herum liegen. Ab an die Suche. Nach einigen Minuten wurde ich fündig. Leider fehlt der Fahrerhelm. Kommt aber vom Maßstab 1:10 sehr gut hin. Optisch sieht es schon mal gut. Die Figur streckt die Arme Richtung Lenkrad aus, ist mit einem Hosenträgergurt festgeschnallt und hat einen Helm auf. Ich finde zwar, dass ein Kampfpilotenhelm mit Sauerstoffmaske besser wäre. Haben wir leider nicht, also muss ein normaler Helm her halten. Die Internet Suche ist zwar noch nicht beendet, da es eine Firma mit dem Namen REM geben soll die verschiedene Figuren für den Bereich Modellbau herstellen und verkaufen soll. Leider bliebt die Google-Suche bis jetzt ohne Erfolg. Deshalb schlage ich schon mal vorsichtshalber den Plan B ein. Die F1-Karasserie soll mit Folientrennmittel eingepinselt werden und mit einem Baumwollflockenharzbrei abgenommen werden. Ob es funktioniert werde ich erst in den nächsten Tagen sehen. Ach! Da ich es nicht vergesse! Das Design steht auch schon fest. Suche zur Zeit nach einem guten Airbrusher, der mir eine Panzerkette plus Roadrunner auf den Cat spritzen soll. Ja! Es soll die TEAM CRC Lackierung werden da ich diese bis jetzt noch nirgends auf einem Modellboot gesehen habe. Der HPR115 soll was ganz besonderes werden.

10. Bauabschnitt
Ohne Worte!
11. Bauabschnitt
Es ging mal ein klein wenig weiter! Lufthutze wurde schon vor ein paar Tagen fest mit dem Deckel verklebt. Anschließend kümmerte ich mich um ein weiteres Scale Teil. Die Auspuffrohre. Diese fertigte ich aus einem einfachen Alurohr. Ob aber der Winkel richtig gewählt wurde? Na ja! Ich warte lieber mal noch mit dem einkleben! Ab zum nächsten Detail. Die beiden Piloten brauchen ja auch ein Cockpit. Dazu schnitt ich mir aus einer 1mm dicken Kohlefaserplatte eine Grundplatte aus. Die Rückwand hab ich schon vor ein paar Bautagen abgenommen und auf ein Stück Karton übertragen. Aber erst heute wurde die Schablone auf die Kohlefaserplatte übertragen und ausgeschnitten. Anschließend verklebte ich beide Teile im 90° Winkel. Dazu hab ich wie immer Bauwollflockenharzbrei verwendet. In diesem Fall hab ich natürlich auch wieder den Brei mit etwas gemahlenes Kohlefaserpulver schwarz eingefärbt. Ab zum trocknen damit. Jetzt noch schnell zwei Löcher am Deckelrand gebohrt. Durch diese beiden Bohrungen kann ich später die RC-Platte locker schrauben. Aber dazu später mehr!
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Peter hat mir einige Bilder vom seinem Aufbau des HPR115 zu kommen lassen!
Spiegelherstellung
Man
suche sich von Oma eine Tablettenverpackung als Form und entferne
vorsichtig die Tablette. Diese Form einfach mit einem Brei aus Harz
und Microballon ausgießen. Als Halter habe ich ein 2mm Röhrchen
mit Gewinde genommen, das bei den Servoklips seine Anwendung findet,
und es in einem Winkel von 45 Grad , nach vor Bohrung, eingeklebt
habe. Die passende Lackierung und eine Spiegelfolie verpassen ihnen
den letzten Schliff.
Hier noch Bilder von den Auspuffrohre und vom Innenraum. Wasserauslass befindet sich im Auspuffrohr! Auch sehr schön zu sehen die Deckabstützung zum Tunnel. Sehr Hilfreich bei einer seitlichen Rolle bei einem Überschlag!
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12. Bauabschnitt
Eine lang ersehnte Bestellung ist endlich bei mir eingetroffen. Nun konnte es endlich weiter gehen. Der Rumpf sollte ja eigentlich bereits beim Lackierer bzw. Airbrusher stehen. Na ja! Denken wir nicht daran sondern ab an die Arbeit. Ich hab mir zwei Sorten Hutzen bestellt und konnte mich erst nach einigen Stunden entscheiden welche in Zukunft am HPR115 mit fahren dürfen. Dann kam aber auch schon das zweite Problem. Die Position der beiden Hutzen. Zur leichteren Platzfindung hab ich erst einmal auf beiden Seiten parallel zur Deckelkante je ein Stück Malerband angeklebt. Mit dieser Methode kämpfte ich mich Stück für Stück an die in meinen Augen optimale Position. Dann folgte aber das dritte Problem! Lufteinlass oder Luftauslass?
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13. Bauabschnitt
Heute stand die Deckelbefestigung auf dem Plan. Schon Tage lang zuvor hab ich mir darüber den Kopf zerbrochen. Einige Hersteller bieten zwar hier eine gute Lösungen an, aber irgendwie ist nichts passendes für meinen HPR dabei. Schließlich möchte ich die Befestigung so gut wie nur irgendwie möglich unsichtbar halten. Es muss auch eine Lösung sein, die ohne Schraubenschlüssel (Werkzeug) auskommt, denn dieser liegt dann meistens zuhause auf der Werkbank. Ich hatte mir eine Lösung mit Goldkontaktsteckern überlegt. Nach einigen Tests hab ich mich dazu entschlossen es durch zu ziehen. Ich kann euch nur eines sagen! Wer dazu keine Geduld hat sollte es lieber bleiben lassen. Alleine das fixieren der Steckersysteme am Deckel und Rumpf mit Sekundenkleber verschlang einige Arbeitsstunden. Die Nerven lagen am Boden. Waren alle vier Befestigungspunkte endlich am Rumpf angeklebt, dann passte
das Spaltmaß nicht mehr. Ich war kurz davor in die Luft zu gehen. Es war doch keine so gute Idee. Aber mit dem Endergebnis bin ich voll zufrieden. Genau so hab ich mir das vorgestellt. Damit die 4mm Goldstecker nicht so streng auseinander gehen hab ich einfach ein paar Lamellen raus gezwickt. Die Befestigungspunkte wurden im Anschluss mit einem Brei aus 24h Harz und Baumwollflocken und etwas Glasgewebe verklebt. Heute musste ich noch unbedingt noch die Löcher der Auspuffattrappen bohren und das NOTAUS-System für den Empfängerstromkreis einkleben damit der HPR endlich zum Lackierer kommt.
14. Bauabschnitt
Nun ist es endlich so weit. Der Cat wurde in einen großen Karton gesteckt und zu Markus nach Bremen geschickt. Dort bekommt er sein Outfit verpasst. Markus lässt mir hoffentlich hin und wieder mal ein Bilder per e-mail von der Lackierungsaktion zukommen. Einige andere Arbeiten von Markus könnt Ihr euch im Internet anschauen.
15. Bauabschnitt
Markus Steinhöfel steckte ca. 80 Arbeitsstunden in die AIRBRUSH - Lackierung. Schleifen, Lackieren, Schleifen, Abkleben, Lackieren, ........ Keine Arbeit für mich!
Ich denke, die Bilder sprechen ja für sich. Leider kommt auf den Bilder die Leuchtkraft der Farben und der Glanz nicht richtig rüber.
Markus hat fertig und hat es geschafft, dass jeder der den Rumpf schon LIVE gesehen hat ist hin und weg. Sogar die Schrift besteht aus Farbe und nicht aus einfache Klebefolie. Danke Markus für Deine Geduld. Wir bleiben auf jeden fall in Kontakt. Schade, dass so viele Kilometer zwischen uns liegen.
16. Bauabschnitt
Endlich steht der HPR06 wieder bei mir auf der Werkbank.
Nach Stunden langer Bewunderung mussten alle Anbauteile an den Rumpf gesteckt werden. Alleine die beiden Hydraulik-Attrappen runden das Gesamtbild der Lackierung auf. Na ja! Damit der Cat nun endlich in sein Element dem Wasser kommt, ab an die Arbeit. Heute wurde die Cockpitscheibe eingeklebt und der Rahmen verschraubt.
Nach einer Vermessungsaktion wurde eine Materialliste für eine Transportkiste erstellt und im Anschluss im Baumarkt besorgt. Die ersten Leisten wurden noch am gleichen Tag auf Gehrung geschnitten und verleimt.
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Die Kunst, einem Rennboot das "Rennen" beizubringen, ist normalerweise die einfache Summierung der einzelnen Baugruppen sowie deren sinnvolle Anordnung zueinander: Rumpf + Ruder + Wellenanlage + Antrieb + RC-Komponenten + modellbauerisches Können = Rennboot.
Leider ist dieses Rechenbeispiel pure Theorie, da das Zauberwort hierbei „Abstimmung“ heißt.
Viel Spaß beim Bau eures Bootes!
Diese Bauanleitung ist wie immer ohne Gewähr!
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www.rc-silverboats.de Stand november 2006